Rolle, Status und Führung – für Frauen

FrauentrainingRollen- und Statusverhalten hat einen starken Einfluss auf unsere sozialen Interaktionen, insbesondere für Frauen in von Männern geprägten Arbeitswelten. Wir sind stark beeinflusst von Rollenbildern. Dabei geht es vor allem um wenig bewusste non-verbale Signale, die wir empfangen und senden – ausladende Gestik, die uns einschüchtert oder eine klare Stimme, die uns Gehör verschafft.

Ein bewussterer Umgang mit diesen Signalen hat großes Potenzial: Mimik, Stimme oder Körperhaltungen wahrzunehmen und kleine Veränderungen an sich vorzunehmen, kann eine bedrückende Gesprächssituation zu einer leichteren, eine unterlegene Verhandlungsposition zu einer erfolgreichen machen. Und dabei helfen, die Rolle der Führungskraft authentischer auszufüllen.

Das Training schärft die Wahrnehmung für das eigene Verhalten und das anderer, insbesondere im Hinblick auf status- und rollenbezogene Körpersprache. Das Experimentieren mit neuen Optionen ermöglicht, den eigenen Handlungsspielraum in fordernden Begegnungen zu erweitern und dadurch eigene Positionen klarer zu behaupten.

Inhalte

Die Trainings bestehen aus den folgenden Schwerpunktthemen:

  • Wahrnehmung: Dieser Teil behandelt Selbst- und Fremdwahrnehmung in Interaktionen, um mehr Bewusstheit in Begegnungen des (beruflichen) Alltags zu bringen. Wir sensibilisieren für die eigene Körpersprache und die anderer mit Bezug auf Statusverhalten sowie Rollenverhalten und seinen Auswirkungen. Wir beschäftigen uns auch damit, inwieweit sozial vermittelte Deutung von Geschlecht unsere Art zu denken, empfinden und zu handeln prägt und wie wir mehr Zugang zu unserer weiblichen Kraft bekommen können.
  • Körpersprache: Status und Rolle verfestigen sich in der Körpersprache und im gesamten Habitus. Unsere Körpersprache wiederum hat maßgeblichen Einfluss auf überzeugendes und wirkungsvolles Auftreten. Wir betrachten Statusverhalten, „typisch weibliches“ Rollenverhalten und seine Auswirkungen.
  • Rolle & Status in konkreten Arbeitssituationen: Frauen begrenzen sich infolge ihrer sozialen Rollen oft auf ein bestimmtes Repertoire an Verhalten. Das führt zu sich wiederholenden, oft als wenig hilfreich empfundenen Reaktionen auf bestimmte Situationen oder Gebaren der Beteiligten. Dieser Teil lädt dazu ein, sich bewusst anders zu verhalten und neue Konfliktlösungsoptionen und Verhandlungsstrategien zu entwickeln.
  • Die Führungsrolle: Die Führungsrolle birgt viele Herausforderungen, die eng mit dem eigenen Auftritt, Rollen- und Statusverhalten verknüpft sind. Wir arbeiten an der individuellen Haltung beim Leiten und Delegieren mit dem Ziel, den eigenen Führungsstil klarer auszuprägen.

Schreiben Sie uns Ihre Ziele, Wünsche und Rahmenbedingungen an mail[at]frei-geist.org! Wir erstellen gerne ein Angebot.