Ansatz und Methodik

AnsatzKommunikation (lat. communicatio: „Mitteilung“) ist der Austausch von Informationen – die Verständigung zwischen zwei oder mehreren Personen.

Wenn das so einfach ist, warum gibt es in unserem Alltag und Beruf so viele Missverständnisse, so viele festgefahrene Konfliktsituationen? Haben wir hier einfach nur nicht genug Informationen ausgetauscht?

 

Unser Ansatz
Wir glauben an die Kommunikation als lebendige Kunst mit unzähligen Facetten und Möglichkeiten. Und das ist in unseren Trainings erfahrbar! Es gibt immer mehr als nur einen Weg, immer mehr Spielraum als gedacht – in erreichbarer Nähe.
Dafür stellen wir Routinen, Glaubenssätze und Gewohnheiten in Frage, um zu überprüfen, ob bisherige Vorgehensweisen hilfreich waren. Wir zerlegen Situationen und hinterfragen die Mechanismen unseres Denkens und Tuns. Ziel ist es, unsere künftige Art der Kommunikation noch besser selbst entscheiden und gestalten zu können.
Entsprechend sehen wir Frei.geist eher als Labor denn als Unterrichtsstätte. Wir experimentieren, entdecken und freuen uns über Fehler. Denn erst die machen uns zu Profis.

Unsere Methoden
Wir schaffen einen Raum, in dem Teilnehmende natürliche Spielfreude und Forschergeist in Erkenntnisprozesse kanalisieren, die ein tieferes Verständnis für die Dynamik und Gestaltbarkeit von Kommunikation bieten. Dabei stützen wir uns wesentlich auf folgende Techniken:

  • Theaterimprovisation nach Keith Johnstone: Die Kernelemente der Theaterimprovisation brauchen wir ständig in unserem beruflichen und privaten Alltag: Akzeptanz neuer Ideen, Offenheit für Veränderung, spontane Kreativität, Fehlerfreundlichkeit, Beweglichkeit in verschiedenen Rollen – sei es als Chefin, Mitarbeiter, Studentin. ImprospielerInnen sind wachsame Teamplayer, denn sie sind im positiven Sinn aufeinander angewiesen. Durch Improtheater wird eine Präsentation zu einer Geschichte, eine Gehaltsverhandlung zu einer spannenden Szene. Hier steht uns ein riesiges Repertoire an Übungen für jeden Bedarf zur Verfügung.
  • Simulation von erlebten Situationen und Rollenspiele: eine zentrale Methode während unserer Trainings, sei es die Simulation eines Vorstellungsgesprächs oder das Beruhigen einer Klasse beim LehrerInnentraining. Das eigene Verhalten wird bewusster erfahrbar, es gibt Feedback dazu und die Möglichkeit, in geschütztem Rahmen Alternativen auszuprobieren.
  • Verschiedene Methoden aus dem Coaching, der Erlebnispädagogik und aus dem theaterpädagogischen Bereich (vor allem nach Augusto Boals „Theater der Unterdrückten“), die die Gestaltungsmöglichkeiten von Kommunikation erfahrbar machen.